Bildbasiertes Verfahren

Lichtwiese

Indoor-Positionierung auf Basis bildbasierter Verfahren

Als eine weitere Möglichkeit der Indoor – Positionierung wird der Einsatz von Handykameras zur Positionsbestimmung im Indoor-Bereich untersucht. Digitalkameras sind fast in jedem modernen Handy vorhanden und stellen somit eine interessante Möglichkeit für ein Low – Cost – Messinstrument dar, mit dem über ein visuelles Verfahren eine Positionsbestimmung realisiert werden kann.

Ablaufskizze

Die Handykamera wir zum Adaptieren externer Informationen eines georeferenzierten Objektes genutzt. Durch Aufnahme und Detektion eines Objektes, das mit Positionsinformationen, wie Koordinaten, Raumnummer etc. bestückt ist, wird die äußere Orientierung der Kamera bestimmt, die auch die Position im Referenzsystem beinhaltet. Die Auswertung sowie die Darstellung der Kameraposition, z.B. in einem CAD-Modell des Gebäudes, wird auf einem externen Server erfolgen. Ein Abbild der Darstellung wird wieder an das Handy geschickt und erscheint dort auf dem Display.

Voraussetzungen

Für die Realisierung des dargestellten Prozesses muss das Handy bestimmte Kriterien erfüllen. Eine Digitalkamera zur Aufnahme der georeferenzierten Objekte muss integriert sein. Das Handy muss webfähig sein, damit die Daten an einen externen Server, auf dem die Auswertung der Aufnahme und der Positionsbestimmung stattfindet, weitergeleitet werden können. Für das Starten der Anwendung über eine Applikation muss das Handy programmierar sein (z.B. javafähig).

Untersuchungen

Derzeit werden mit einem entsprechend ausgestatteten Handy Untersuchungen durchgeführt bezüglich der Kalibrierbarkeit, eines robusten Positionierungsprozesses basierend auf dem dreidimensionalen Rückwärtsschnitt sowie der automatisierten Detektion von georeferenzierten Objekten.